Gesundheitszeugnis
Björn schrieb:
Letzte Woche habe ich erfahren, dass ich für mein neues Visum auch ein neues Gesundheitszeugnis brauche. Ich habe zwar in Deutschland schon eins machen lassen aber das ist mittlerweile älter als 6 Monate.
In so einem Zeugnis stehen sämtliche Diagnosen wie:
- Größe, Gewicht- Sehstärke
- Blutdruck- Lungenfunktion
- Nase, Hals, Haut, Geruch?!?
- EKG
- Rötgenbild vom Thorax
- Ultraschall
- Aidstest
- Blutgruppenbestimmung
- Syphilistest
- Test auf Psychosen
- Cholera- Gelbfieber
- Plague
- offene Lungentuberculose
- und und und.....
In Deutschland hat mich diese Untersuchung einige Zeit gekostet. Ich war auch mehr als ein mal beim Arzt um alles zu checken. Wie ihr euch denken könnt war der Spaß auch nicht wirklich billig.Also letzten Freitag bin ich dann mit Cordi zum Institut gefahren, wo nur diese Tests gemacht werden. Cordi hat sich schon ihre Lernunterlagen mitgenommen und sich auf einen langen Tag eingestellt. Wir mussten wieder einmal feststellen, dass in China alles etwas anders ist. Zwar haben die den gleichen Vordruck, somit auch die gleichen Tests gehabt. Ich nehme jetzt mal vorweg, dass wir schon nach 45 Minuten wieder das Gebäude verlassen haben.
Es fing damit an, dass ich die ersten Punkte selber eintragen musste. Größe, Gewicht, Sehstärke, Psychosen etc. kann man ja auch eintragen wenn man es weiß. Die Zuständige Dame hat dann aber erstmal meine Sehstärke von 0,8 (wie sie ist) auf 1,2 geändert weil das besser ist. Einen Sehtest braucht man dafür nicht!
Der zweite Arzt war für die Lunge, Haut, Nase, Blutdruck, Geruch etc. zuständig. Diese Station habe ich nach etwa 2 Minuten wieder verlassen. Den Blutdruck hat er gemessen und die anderen Punkte nach Gefühl ausgefüllt.
Die dritte Station war dann das EKG. Schnelldurchlauf ist kein Ausdruck, eben den Pulli hoch und das Hosenbein hoch krämpeln, fertig!
Danach war der Typ beim Ultraschall dran. Genau das gleiche wie beim EKG, Pulli hoch, schnell eingeschmiert und getestet. In der Zeit wo ich das Hemd wieder in die Hose gesteckt habe hat er mir schon den Wisch zurückgegeben.
Zwischendurch hat mir noch eine Dame am kleinen Fensterchen (30x30cm) Blut abgenommen. Zum Glück hat die eine eingeschweißte Spritze und Nadel genommen. Man hört ja schlimmes über die Benutzung von Spritzen in China.
Am besten hat mir das Röntgen gefallen. Ich musste mich mit samt Klamotten vor den Apparat stellen und dann haben die es richtig eingestellt. Ich dachte, ich müsste mich dann ausziehen und das Foto machen lassen. Weit gefehlt, in China ist es scheinbar üblich sich mit Klamotten röntgen zu lassen. War mal was neues für mich, genauso wie die schlimme Tatsache, dass ich keine Bleischürze unten herum bekommen habe.
Nachdem wir dann noch im Laden gegenüber meinen Pass fotokopiert haben und die Kopie bei der Empfangsdame abgegeben haben waren auch fast die 45 Minuten rum. Schnell die 32,30€ für die gesamte Untersuchung bezahlt und ab ins Taxi nach Hause.
Da sieht man mal wieder, dass die Chinesen einfach viel effektiver arbeiten als die Deutschen. Da können wir uns echt eine Scheibe von abschneiden… haha…



Wir entschieden uns für das Cactus Resort in der wunderschönen Yalong Bay. Dort gefiel es uns 1A.


Jetzt kommt das Highlight: der Strand der Yalong Bay. Sieht traumhaft aus, gelle? Wenn es windig wurde musste man sich aber in Acht nehmen, da der Sand kräftig umherwirbelte.
So werden Kokosnüsse geerntet: Mit einem langen Stab werden sie vom Baum geholt und wenn sie einem nicht auf den Kopf gefallen sind, kann man sie anschließend aufsammeln und an durstige Touris verkaufen. Preis: etwa 1,50 Euro







Die Strecke von 30 km überwindet der Transrapid (in Shanghai wird er "Maglev" genannt) mit einer Spitzengeschwindigkeit von 431 km/h in nur 8 Minuten.






























Dort gibt es unzählige Kneipen und Restaurants, die mit speziellen Weihnachtsmenüs geworben haben. Puh! Über 60 Euro pro Person exklusive Getränke??!! Da haben wir uns dann doch dafür entschieden beim Thailänder ganz normal essen zu gehen und ein paar Cocktails zu trinken. Anschließend sind wir noch ein bißchen durch das Viertel gebummelt (es war ganz schön voll, da wohl alle Ausländer auf der Suche nach einem Weihnachtsessen waren). Unser erster Kneipenzwischenstopp nach dem Essen war sehr kurz: hingesetzt, Karte aufgeschlagen, ein Bier für 10 Euro?, Karte zugeklappt, aufgestanden, weitergegangen. Wir sind dann in einen Laden um die Ecke, wo es immerhin Getränke auf deutschem Preisniveau gab.

