Besuch ist da!
Cordula schrieb:
Der erste Besuch ist da: Die Eltern!
Björn und ich sind schon am letzten Mittwoch Abend nach Shanghai geflogen um die vier am Donnerstag Morgen in Pudong in Empfang zu nehmen.
Den langen Flug haben alle gut überstanden und wir haben uns sehr über das Wiedersehen gefreut. Nachdem wir die Koffer ins Hotel gebracht hatten, musste das Jetlag überwunden werden. Das geht am besten, wenn man direkt mit dem Sightseeing-Programm startet.
Wir haben natürlich die „Shanghai-lights“ gesehen: Bund, Jinmao, Pearl Tower etc., aber auch ein paar neue Dinge. Hier eine kleine Auswahl an Bildern:
Nachtspaziergang in der Nähe unseres Hotels am People’s Square
Chinesischer Kabelsalat:
Smoggy Shanghai
Neben dem Jinmao wird fleißig gebaut. Das Finanzgebäude soll noch größer werden, wenn es einmal fertig ist.
Auch im Yuyuan wird fleißig renoviert.
Zum ersten Mal waren wir Shanghai richtig shoppen.
Shanghai’s Xiangyang-Markt (dort, wo es Adadis-Schuhe usw. gibt) wurde im letzten Jahr geschlossen. Wir haben uns dort mit dem Taxi absetzen lassen. Kaum waren wir ausgestiegen, wurden wir von mindestens 10 Chinesen belagert, die wild durcheinander „Bags? Watches? Looka, looka!“ riefen und uns in irgendwelche Hinterhöfe ziehen wollten. Erst waren wir skeptisch, aber als auch einige andere chinesische Touristen mitgingen, haben wir uns ebenfalls angeschlossen. Es ging durch enge Gassen, in enge Häuser mit engem Treppenhaus ins Obergeschoss. Dort fanden wir richtige Verkaufsräume vor. Allerdings war die Auswahl begrenzt und die Rechtschreibfehler auf den Artikeln waren sehr interessant...hehe.
Daraufhin sind wir zu einem Markt gefahren, von dem wir schon gehört hatten, dass es dort qualitativ gute Sachen geben soll. Das war echt lustig. Dort gibt es coole Sachen zu kaufen und die Händler sind sehr verhandelfreudig. Meine neue Jeans habe ich von 880 auf 115 Yuan runtergehandelt. Es war anstrengend, aber lustig. Verhandeln ist ein Spielchen, für das man sehr viel Geduld aufbringen muss, denn auch wenn die Verkäufer anfangen zu stöhnen, dass jetzt längst die Untergrenze erreicht ist und sie draufzahlen müssten, kann man noch weiter verhandeln. Solange man sich nicht anmerken lässt, dass man das Objekt unbedingt haben will, geht’s auch noch weiter. Eine ganze Weile später freut man sich dann, dass man hart gehandelt hat, der Verkäufer schmeißt einen zwar aus dem Laden, freut sich aber trotzdem, dass er noch ordentlich Gewinn gemacht hat. Und alle sind zufrieden.
Auf einem Stoffmarkt sind wir auch gewesen. Die Stoffe sind teurer als in Qingdao, aber die Auswahl ist viel viel viel größer. Das ist eben der Unterschied zwischen einer 7 und einer 18 Millionen-Einwohner-Stadt....
Nicht nur Stoffe gibt es dort in Hülle und Fülle, sondern auch schon fertige Muster. Hier ein ganz tolles Kleidchen.... Naja...
Oho! Und hier die neueste Unterhosenmode... Aber wer will schon IN sein??!!

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home