Mehr Besuch aus der Heimat
Cordula schrieb:
Der nächste Besuch ist da *freu*: Annika und Michael haben den Kulturschock der ersten Tage in Shanghai gut überstanden und wir sind heute zusammen nach Qingdao geflogen.
Hier ein paar Bilder aus der 18 Mio. Metropole:
Wir waren u.a. in der Urban Planning Exhibition Hall.
Dort gibt es eine Ausstellung über die rasante Entwicklung Shanghais in den letzten 10-20 Jahren und die vorraussichtliche Entwicklung in den nächsten Jahren. Hierzu gibt es ein riesiges Modell der Stadt.
Bei der weiteren Entwicklung der Stadt soll mehr Wert auf Umwelt und Natur gelegt werden. In 10 Jahren sollen 40% von Shanghai grün sein, stand auf einem Plakat....
Hier ist der internationale Flughafen Pudong dargestellt, der immer mehr weltweite Verbindungen anbietet.
Dies sind die europäischen Ziele, die man von Pudong aus anfliegen kann. Ein kleines bißchen ungenau diese Karte....hehe. Der charakteristische italienische Stiefel ist z.B. nicht zu sehen;-)
Ansonsten werden in der Ausstellung viele alte und neue Bilder aus Shanghai gezeigt, die wirklich sehr anschaulich zeigen, wie rasant sich dort alles ändert, wie in kurzer Zeit die traditionellen Häuser den modernen Hochhäusern, die klapprigen Fahrräder den schnellen Autos und die kleinen Sträßchen den kilometerlangen Highways gewichen sind.
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Diese Bilder haben wir beim Besuch des Jade-Buddha-Tempels gemacht.
Es ist einer der wenigen nocht aktiven Buddha-Tempel in Shanghai. Er wurde zwischen 1911 und 1918 gebaut und das Highlight ist eine 2m hohe weiße Jade Buddha Figur, die 1000 kg wiegen soll. Wir haben uns aber nur die kleinen goldenen Buddhas angesehen.
Die roten Spruchbänder werden in die Bäume (oder auch an Steinlöwen;-)) gehängt, damit Buddha dabei hilft diese Wünsche zu erfüllen.
Viele Touris legen Münzen für Buddha auf die Altare oder stecken sie in der Dekoration.
Ja, ja, immer gut gelaunt, der dicke Herr Buddha;-)
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Mit der Fähre sind wir über den Huangpu nach Pudong gefahren.
Abends sind wir in Shanghai's wahrscheinlich coolste Bar gefahren, in den 87. Stock des Jinmao-Towers. Die Aussicht auf die Stadt ist einfach toll....
.... und schlägt sich auch in den Preisen nieder. Mindestverzehr von 120 Kuai + 15% Servicegebühr! Für deutsche Verhältnisse nicht billig, für chinesische ein Hammer.
Cocktails trinken in der Cloud 9 Bar:
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French Concession ist der Name eines netten Viertels in Shanghai. Dort ist es sehr ruhig, kaum Autos, kaum Menschen, nette Häuschen mit unterschiedlichem Baustil. Ein krasser Gegensatz zu vielen anderen Teilen der Stadt. Wo der Name dieses Viertel herkommt ist nicht ganz klar, denn es gab -laut Reiselektüre- nie viele Franzosen hier. 90% der Einwohner waren Chinesen und der größte Ausländeranteil waren die Russen.
So viel Stille wie hier erlebt man in einer Großstadt doch eher selten.

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